Fachschriften
und Studien

Nachgeschaut

Wissenschaftler, Praktiker und Marktforscher beschäftigen sich mit der Entwicklung der Büroarbeit und des Büroarbeitsplatzes. Der IBA und seine Mitglieder steuern eigene Studien und Publikationen bei.


IBA-Publikationen

Beschreibung fehlt
  • Unsere Fachschriften vermitteln Hintergrundwissen und geben Tipps zur Arbeitsplatzgestaltung.
  • Die IBA-/bso-Studien beschreiben den Status-quo der Büroarbeit und verweisen auf wichtige Handlungsfelder.
  • Die New Work Order-Studien beschreiben die Entwicklung der Büroarbeit und wagen einen Blick in die Zukunft der Arbeit.
infobox

Die IBA-Publikationen können Sie kostenfrei als PDF herunterladen und größtenteils auch als gedruckte Exemplare bestellen.


Ausgewählte Studien im Überblick

Büroarbeit gehört zu den facettenreichsten und dynamischsten Arbeitsformen. Entsprechend vielfältig sind auch die Studien, die Erkenntnisse zur Entwicklung der Büroarbeit beisteuern.

Nachfolgend finden Sie kurze Zusammenfassungen einiger Einzelstudien, die wir in den letzten Jahren besonders interessant fanden:


IBA-Studie 2017

Wohlbefinden am Arbeitsplatz

Beschreibung fehlt

Über 1.000 Bürobeschäftigte wurden danach gefragt, wie stark sich ihre Arbeitsumgebung in den letzten Jahren verändert hat, auf welche „Wohlfühlfaktoren“ es ihnen ankommt und wie ihr Arbeitsplatz tatsächlich ausgestattet ist. Die meisten Beschäftigten sind mit ihrem aktuellen Arbeitsplatz zufrieden. Aber es gibt auch Nachholbedarf. Beispielsweise bei den Bürostühlen, der akustischen Qualität der Räume und bei den Kommunikationsmöglichkeiten.

Hinzu kommt, dass die Anpassung an die veränderten Anforderungen der Arbeitswelt nur schleppend verläuft. Dabei sind vier von fünf Beschäftigten im Bürobereich davon überzeugt, dass das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ihre Produktivität beeinflusst.

> Weitere Ergebnisse aus der Umfrage


Das Vermächtnis

Einblicke in das Leben der Deutschen, ihre Wünsche und Erwartungen

Beschreibung fehlt

Im Jahr 2016 feierte die Wochenzeitung DIE ZEIT ihr 70-jähriges Jubiläum. Der Verlag nahm dies zum Anlass, um sich selbst und seinen Lesern und Leserinnen eine repräsentative Studie zu schenken. 3.104 Deutsche beantworteten jeweils rund 100 Fragen zu Familie, Beruf und Bildung. Sie gaben Auskunft darüber, wie sie ihren Alltag erleben, was ihnen wichtig ist und was sie von der Zukunft erwarten.

Durchgeführt wurde die Studie von dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) unter Leitung von Frau Prof. Ph.D. Jutta Allmendinger.

> Ausführliche Beschreibung und Link zur Studie


Arbeitgeberattraktivität

HIH Bürostudie 2016: Büroqualität ist bei der Jobsuche oft wichtiger als das Gehalt

Beschreibung fehlt

Zum wiederholten Mal fragte die HIH Real Estate Ende 2016 im Rahmen einer Forsa-Umfrage Beschäftigte aller Altersgruppen, was ihnen bei der Auswahl eines neuen Arbeitgebers wichtig wäre. Wie schon bei der vorausgehenden Untersuchung im Jahr 2012 gab die Mehrheit der Befragten an, dass sie einen attraktiv ausgestatteten Arbeitsplatz einer höheren Bezahlung vorziehen würden.

Ein häufig geäußerter Wunsch war in diesem Zusammenhang eine geringe Belastung durch Lärm. Das bedeutet aber nicht, dass die Befragten unbedingt in einem Einzelbüro sitzen wollen. Dies scheint nur einer kleiner werdenden Minderheit erstrebenswert zu sein.

> Ausführliche Beschreibung der Studie und Link zu HIH Real Estate


Sitz-Steh-Arbeit

Gelegentliches Stehen macht produktiver

Beschreibung fehlt

In einer US-amerikanischen Feldstudie des Texas A&M Health Science Centers wurde der Nutzen der Sitz-Steh-Arbeit für Beschäftigte und deren Arbeitgeber untersucht. Das Ergebnis: Nach der Anschaffung von Mobiliar für die wechselnde Arbeit im Sitzen und Stehen fühlten sich die Beschäftigten langfristig deutlich wohler und waren messbar produktiver.


IBA-/bso-Studie 2015

Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten arbeitet im Büro

Beschreibung fehlt

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa fragte in repräsentativen Telefon-Umfragen, wo und wie die Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten. Neben der Erkenntnis, dass mittlerweile eine knappe Mehrheit der Beschäftigten zumindest zeitweise an einem Büroarbeitsplatz tätig ist, ergab die Befragung außerdem, dass die Mehrheit der Beschäftigten alleine oder mit wenigen Kollegen in kleinen Büroformen arbeitet.

Immer mehr Arbeitnehmer können sich jedoch vorstellen, auf dieses „Privileg” zu verzichten – vorausgesetzt, ihr Arbeitgeber investiert dafür in ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld. Weitere Ergebnisse: Immerhin ein Drittel aller Unternehmen bieten ihren Beschäftigten schon heute sehr gute Arbeitsbedingungen. Leider gibt es auch noch diejenigen Arbeitgeber, die glauben, dass jede Investition in ein gesundes und attraktives Arbeitsumfeld Luxus sei.

> Details zu den Arbeitsbedingungen in den Büros

> Die gesamte Publikation finden Sie hier


Green vs. Lean

Vorteile eines attraktiv gestalteten Arbeitsumfelds

Beschreibung fehlt

Ein Forscherteam der Universitäten von Cardiff (UK), Exeter (UK), Groningen (NL) und Queensland (AU) beschäftigten sich mit dem Nutzen eines attraktiv gestalteten Arbeitsumfelds. Dafür verglichen sie die Zufriedenheit und die Leistung von Mitarbeitern in Büros mit und ohne Pflanzen. Nachdem die Pflanzen in die Büros gestellt wurden, fühlten sich die Beschäftigten wohler; außerdem stieg ihre Produktivität.

Die Vermutung der Forscher: Die Probanden empfanden die Anschaffung der Pflanzen als Ausdruck der Wertschätzung und waren dadurch motivierter.

> Ausführliche Beschreibung und Link zur Studie


Kreativität fördern

Einfach mal spazieren gehen

Beschreibung fehlt

Ein Team der Stanford University beschäftigte sich mit der Frage, wie sich Kreativität fördern lässt. Dazu ließen sie 40 Probanden unterschiedliche Aufgaben erfüllen und maßen anschließend, wie viele Ideen sie im Rahmen einer vorgegebenen Arbeitsaufgabe entwickelten und wie neu diese Ideen waren. Dabei wurde verglichen, wie sich Umfeldgestaltung und Bewegung auf die Ergebnisse auswirkten.

Das Ergebnis: Bewegung trägt maßgeblich zu kreativen Leistungen bei; unschlagbar ist jedoch die Kombination aus Bewegung und einem attraktiven, abwechslungsreichen Umfeld. Unter diesen Bedingungen konnten die Probanden ihren kreativen Output vervierfachen.


IBA-/bso-Studie 2013/14

3 Generationen im Büro

Beschreibung fehlt

Kern der Studie ist eine Befragung von Personalleitern und Geschäftsführern aus 450 privatwirtschaftlichen Unternehmen. Ziel der Untersuchung, die als Teil des New Work Order-Projekts durchgeführt wurde, war es, herauszufinden, ob und wenn ja, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Arbeitnehmergenerationen gibt und wie sich diese auf die Zusammenarbeit in den Unternehmen auswirken.

Wichtige Erkenntnisse waren: Vor allem in der Kommunikationsweise gibt es Unterschiede zwischen den Generationen. Je größer die Unternehmen sind, desto wahrscheinlicher führt dies zu Problemen und infolge dessen zu Produktivitätsverlusten. Persönliche Begegnung ist ein wichtiges Mittel, dem entgegenzuwirken.

Die Gestaltung der Bürogebäude spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ohnehin würde eine deutliche Mehrheit der Beschäftigten bei einem Arbeitsplatzwechsel darauf achten, wie ihre künftigen Arbeitsplätze ausgestattet sind. Den Arbeitgebern sollte das zu denken geben. Denn obwohl die meisten Beschäftigten mit ihren Büros im Großen und Ganzen zufrieden sind, sehen sie dennoch Verbesserungspotenzial. Vor allem aber bewerten sie ihre Arbeitsplätze durchgehend schlechter, als es die Personalleiter und Arbeitgeber erwartet hätten.

> Weitere Ergebnisse der Studie

> Die gesamte Publikation finden Sie hier


infobox

Unter dem Titel „Lärm” haben wir einen kurzen Überblick zu Studien zur Lärmwirkung zusammengestellt.