„Wir brauchen neue Kompetenzen“, war eine der Botschaften des Experten für Corporate Learning und der Trendexpertin. Gemeinsam erläuterten sie, wie KI auch das Lernen verändert – oder genauer gesagt, was sich zu lernen lohnt und wie Unternehmen darauf reagieren müssen.
Dr. Felix Dibelka und Birgit Gebhardt erläuterten einleitend den Unterschied zwischen „Verstehen“ und „Lernen“. Lernen ist für sie „etwas erschaffen“, also den Übergang von „Anwenden“, „Analysieren“ und „Evaluieren“ zum „Kreieren“. Für das Corporate Learning bedeutet das, nicht nur Schulungen und Seminare anzubieten, sondern auch andere Lernformen wie „Entdecken“, „Machen“ und „Soziales Lernen“ zu unterstützen (siehe 4D-Modell nach Jane Hart). Für die Büroplaner heißt es, Flächen für all diese Lernformen zur Verfügung zu stellen.
Und die KI? Noch kann Künstliche Intelligenz zwar Informationen bereitstellen, aber sie kann diese noch nicht wirklich verstehen. Daran wird derzeit gearbeitet. Wann KI in der Lage sein wird, Erfahrungen zu machen, ist offen. Bis dahin müssen Menschen lernen, die Potenziale von KI richtig für sich zu nutzen. Das vielleicht zentrale Stichwort dazu ist Datenkompetenz (Data Literacy).
In Kürze finden Sie hier einen kurzen Auszug aus dem Vortrag als Video.
Bild: IBA