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Büromöbel mit Schwung ins neue Geschäftsjahr

Feb 25, 2019 10:10 CET

Büromöbel mit Schwung ins neue Geschäftsjahr

Büromöbel mit Schwung ins neue Geschäftsjahr

Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) zieht positive Bilanz des Geschäftsjahres 2018 / Erfolgreich im In- und Ausland / Hohe Nachfrage machte Sonderschichten erforderlich

Mit einem branchenweiten Umsatzzuwachs von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist das Geschäftsjahr 2018 der Büromöbelbranche erfolgreich zu Ende gegangen. Diese positive Bilanz meldet der Industrieverband für Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA). Grundlage ist der Produktionsumsatz von in Deutschland hergestellten Büromöbeln. Laut einer internen Erhebung lag der Umsatz der IBA-Mitgliedsunternehmen und anderer Büromöbelproduzenten hierzulande im vergangenen Jahr bei rund 2,5 Milliarden Euro. Davon entfielen rund 85 Prozent auf die Mitglieder des Verbandes.

Aufwärtstrend bringt Hersteller an Kapazitätsgrenzen

Die Branche verzeichnet bereits seit Jahren einen stabilen Aufwärtstrend: Schon zum fünften Mal in Folge sind die Jahresumsätze mit Büromöbeln gestiegen. Auch die Zahl der Beschäftigten bei den deutschen Büromöbelherstellern wuchs erneut – im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf rund 13.800 Personen. Zudem war der Bestelleingang zeitweise so hoch, dass in vielen Unternehmen Sonderschichten erforderlich waren, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Einen besonders hohen Zuwachs verzeichnet der IBA im Auslandsgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz auf den Exportmärkten um 5,9 Prozent. Wachstumstreiber waren hier vor allem Bürodrehstühle für gesundheitsförderndes Sitzen. Neben den wichtigsten Exportmärkten Frankreich, Niederlande, Österreich und der Schweiz entwickelte sich die Nachfrage aus Italien, den Benelux-Staaten und Osteuropa besonders positiv. Ein Nachfragerückgang aus dem Vereinigten Königreich sei – so der IBA – trotz des bevorstehenden Brexit in 2018 nicht eingetreten. Die Exportquote lag insgesamt bei durchschnittlich 28,1 Prozent.

Hohe Wachstumsdynamik auch im Inland

Wie schon in den vergangenen Jahren zog das Inlandsgeschäft mit einem Plus von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2017 nochmals an. Wichtigster Grund dafür sei die Unterstützung neuer Arbeitsformen durch geeignete Arbeitsumfelder. Gleichzeitig nehme die Nachfrage nach einer ergonomischen Ausstattung von Homeoffice- und anderen Arbeitsplätzen außerhalb der eigenen Unternehmensstandorte zu.

Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert der Industrieverband für Büro und Arbeitswelt aufgrund der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein leicht abgeschwächtes Marktwachstum von 3,0 bis 3,6 Prozent.

Büro als Zentrum der digitalen Unternehmenskultur

Branchenexperten sehen die Digitalisierung als ausschlaggebenden Faktor für eine weiterhin starke Nachfrage nach neu gestalteten Büroarbeitsplätzen. „Die neuen technologischen Möglichkeiten, die es vielen Büromitarbeitern erlauben, außer im Büro auch zuhause oder an anderen Orten zu arbeiten, stellt Arbeitgeber vor neue Herausforderungen. Es gilt, die Bindung der Mitarbeiter zum Unternehmen zu stärken und weiterhin gemeinsame Werte erlebbar zu machen. Das Büro erhält daher eine wichtige Funktion für die Unternehmenskultur und wird zum Treffpunkt und Identifikationsort“, erklärt Hendrik Hund, Vorsitzender des IBA.

Parallel dazu erlebe man auch bei den sogenannten alternativen Arbeits­orten einen Trend zu hochwertigen Ausstattungen von Arbeitsplätzen. Dies werde ganz besonders bei den stark im Wachstum befindlichen Co-Working Spaces deutlich. So legen Nutzer und Betreiber heute sichtbar Wert auf erstklassiges Mobiliar. Auch erste Cafés und Hotels punkten bei ihren Gästen mit guten Arbeitsbedingungen. In den eigenen Büros der Unternehmen sei neben einer guten Grundausstattung vor allem professionelle Beratung und Service gefragt. „Unsere Mitglieder reagieren darauf mit einem deutlich breiteren Leistungsangebot, das neben Möbeln auch Gebäudemanagementsysteme und technische Komponenten für das einfache Einloggen von denjenigen Mitarbeitern liefert, die non-territorial arbeiten. Mehr denn je setzen wir auf individuelle Lösungen für unsere Kunden und fachspezifische Beratung“, so Hund weiter.

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