Beschreibung fehlt
Büroformen

Mehr-
personen-
büro

Expertenwissen

Ideal für eine enge Zusammenarbeit

Mehrpersonenbüros gehören laut ASR A1.2 zu den Zellenbüros. Diese „sind in der Regel entlang der Fassade angeordnet und über einen gemeinsamen Flur zugänglich. Mehrpersonenbüros umfassen in der Regel bis sechs Büro- oder Bildschirmarbeitsplätze.” (Definition gemäß ASR A1.2)

Mehrpersonenbüros sind sehr gut für die Zusammenarbeit von Personen geeignet, die in enger Abstimmung zusammenarbeiten. Mehrpersonenbüros erleichtern eine intensive Kommunikation und eine zeitweise gegenseitige Vertretung. Wenn mehrere Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen regelmäßig am Telefon oder persönlich im eigenen Büro mit anderen Personen kommunizieren, sollten Schallabsorber zwischen den Arbeitsplätzen platziert werden.


Vorteile:

  • intensive Zusammenarbeit im Team
    oder der Abteilung möglich
  • hohe Vertraulichkeit gegenüber
    anderen Unternehmenseinheiten
  • relativ leichte Abstimmung zur 
    Regelung von Klima und Licht
    sowie der Gestaltung des
    Büroraums

Nachteile:

  • relativ flächenaufwendig 
  • gegenseitige Störungen möglich
  • bei festen Wänden geringe
    Flexibilität für Veränderungen
  • fehlende Transparenz

Gemäß ASR A1.2 ist bei der Gestaltung von Mehrpersonenbüros von einer Mindestfläche je Arbeitsplatz von 8 m2 bis 10 m2 auszugehen.

Unabhängig von der Raumform dürfen nur solche Räume genutzt werden, „deren Grundflächen mindestens 8 m2 für einen Arbeitsplatz zuzüglich mindestens 6 m2 für jeden weiteren Arbeitsplatz betragen”. Außerdem müssen für jeden Beschäftigten mindestens 12 m3 Luftraum zur Verfügung stehen. (Anmerkung: Diese Anforderungen gelten nicht für Besprechungs- und Schulungsräume.)


Beispiele:

Zellenstruktur mit Ein- und Mehrpersonenbüros
Zellenstruktur mit Ein- und Mehrpersonenbüros Lupe_grau