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Die Arbeitswelt von morgen: KI und Büroalltag im Jahr 2030

Künstliche Intelligenz in Büros

Die Arbeitswelt von morgen, unsplash @ Possessed Photography
IBA Redaktionsteam IBA Redaktionsteam ·
3 Minuten

Künstliche Assistenten, Roboter und Co.: KI nimmt langsam, aber sicher Einzug in unsere Arbeitswelt. Die Fachleute sind sich einig, Künstliche Intelligenz wird als ergänzende und entlastende Kraft zum festen Bestandteil unseres zukünftigen Arbeitsalltags. Aber wie könnten uns intelligente Assistenten sinnvoll unterstützen? Einen Ausblick auf einen beispielhaften Bürotag im Jahr 2030 gibt der Computerhersteller Dell Technologies.

An einem typischen Arbeitstag starten wir morgens im Homeoffice. Ein digitaler KI-Assistent liest uns als erstes die anstehenden Termine und Aufgaben vor. Unser Cobot („Collaborative Robot“) hat die verschiedenen Meetings zuvor schon organisiert. Sie stehen also bereits im Kalender, die Fahrten zu auswärtigen Terminen sind arrangiert und die erforderlichen Personen eingeladen. Die hierfür erforderlichen Infos hat er sich aus unserer Kommunikation mit unseren Kollegen herausgepickt. Unser KI-Assistent war fleißig und hat uns Dank einer semantischen Inhaltsanalyse aus dem Unternehmensnetzwerk auch schon die essenziellen Informationen für unsere Projekte zusammengesucht. Auch die Sitzungsprotokolle übernimmt unser Cobot, sodass wir uns gänzlich auf unsere Meetings fokussieren können.

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Da wir zwischen zwei Terminen noch etwas Zeit haben, arbeiten wir an der nächsten Marketingkampagne weiter. Als holografischer Avatar steht uns unser KI-Assistent dabei zur Seite und scannt auf Anfrage das Netzwerk nach Kollegen ab, die sich schon einmal mit ähnlichen Themen beschäftigt haben. Und tatsächlich stößt er bei seiner Suche auf einen Kollegen aus Frankreich, der vor Kurzem eine vergleichbare Kampagne entworfen hat. Es wird sofort ein Call eingerichtet. In diesem unterhalten wir uns mit dem französischen Kollegen einfach in unserer jeweiligen Muttersprache, denn unser Cobot dolmetscht simultan in beide Richtungen. Dabei imitiert er täuschend echt unsere Stimmen.

Zum nächsten Auswärtstermin hat uns unser KI-Assistent ein Taxi bestellt, das uns rechtzeitig zum Bahnhof bringt. Während der Fahrt gehen wir noch rasch das Briefing durch und fragen einfach bei unserem Cobot nach, wenn uns noch irgendwelche Infos fehlen. Parallel erledigt dieser Kundenanfragen, die per E‑Mail oder Telefon bei uns eintreffen. Nachmittags findet dann noch einer der regelmäßigen Online-Workshops statt, in welchen uns neue Funktionen unseres KI-Assistenten vorgestellt werden.

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Vieles davon mag noch fiktiv klingen, doch erste KI-Anwendungen wie Datenanalysen, Chatbots oder digitale Assistenten gewinnen immer mehr Unternehmen für sich.

Ute Riester, Senior Manager Field Product Management bei Dell Technologies Deutschland, rät in dem Industr-Artikel Wie könnte ein Bürotag im Jahr 2030 aussehen? Unternehmen dazu, ihre Mitarbeiter frühzeitig auf die neue Arbeitswelt vorzubereiten: „Unternehmen sollten damit beginnen, ihre Mitarbeiter für die Nutzung von KI zu qualifizieren und sie durch regelmäßige Schulungen immer auf dem aktuellen Stand der Technik halten“, so Riester. Damit sei es möglich, das Potenzial dieser Technologie voll auszuschöpfen und die Beschäftigten von eintönigen und anspruchslosen Routinetätigkeiten zu entlasten.

Titelbild:

unsplash.com /  @ Possessed Photography