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Büroarbeit nach der Pandemie – Was können Unternehmen aus der Corona-Zeit lernen?

Mär 19, 2021 12:30 CET

Büroarbeit nach der Pandemie – Was können Unternehmen aus der Corona-Zeit lernen?

Wiesbaden, 19. März 2021 – Seit rund einem Jahr werden der Arbeitsalltag, wie viele andere Aspekte des Lebens, durch das Coronavirus beeinflusst. Doch trotz vieler Einschränkungen haben einige Erfahrungen aus der Zeit mit Corona auch einen positiven Wandel bewirkt. „Die Arbeitswelt hat sich während der Corona-Pandemie verändert, viele Entwicklungen wurden beschleunigt und Arbeitnehmer haben neue Arbeitsweisen erlernt“, erklärt Hendrik Hund, Vorsitzender des IBA. „Jetzt gilt es, die Erfahrungen des letzten Jahres aufzuarbeiten und Gelerntes für die Zukunft nutzbar zu machen.“ Um dazu einen Beitrag zu leisten, bietet der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) eine Themenreihe auf dem digitalen IBA Forum an. Unter dem Titel „Lessons learned: Was werden wir aus der Zeit der Corona-Pandemie mitnehmen?“ beschäftigen sich dort am 24. und 25. März 2021 namhafte Experten mit den Erfahrungen aus der Corona-Zeit. Die Teilnahme an dem zweitägigen digitalen Programm unter www.iba-forum.com ist kostenlos.

Zusammenarbeit wird digital

Aufgrund der Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen hat ein großer Teil der Arbeitnehmer im vergangenen Jahr zumindest zeitweise aus dem Homeoffice gearbeitet, Präsenzveranstaltungen wurden auf ein absolutes Minimum reduziert. Dazu wurden viele Arbeitsprozesse digitalisiert, Zusammenarbeit und Meetings den Anforderungen der Pandemie angepasst und durch digitale oder hybride Formate ersetzt. Neue Technologien für die virtuelle Zusammenarbeit und flexiblere, hybride Arbeitsweisen haben an Bedeutung gewonnen. Welche Aspekte der zunehmend digitalen Meeting-Kultur sich bereits im Arbeitsalltag etabliert haben und an welchen Stellen neue Technologien zusätzliche Möglichkeiten eröffnen werden, diskutieren die Medienexperten Michael Zgoll und Maik Gnegel (zgoll: GmbH) am 24. März 2021 um 10.00 Uhr auf dem IBA Forum.

Praxiserfahrungen langfristig nutzbar machen

Die Pandemie hat nicht nur die Art des Arbeitens verändert, sondern auch Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter genommen. So kam der persönliche Austausch zwischen Kollegen häufig zu kurz und viele der Arbeitnehmer verfügen am heimischen Arbeitsplatz nicht über eine ausreichend ergonomische Ausstattung. Andererseits wurden neue Formate, wie digitale Informationskanäle und regelmäßige informelle Meetings, zur Unterstützung der Mitarbeiter entwickelt, die sich auch nach der Pandemie weiterhin Bestand haben könnten. Welche gesundheitlichen Aspekte haben während der Pandemie gut funktioniert und an welchen Stellen besteht Nachholbedarf? – ein Fazit ziehen Prof. Dr. Martin Schmauder (TU Dresden), Susanne Weber (ergoimpuls), Andreas Stephan (VBG) und Volker Weßels (IBA) am 25. März 2021 um 12.30 Uhr.

Über ihre Erfahrungen aus erster Hand berichten außerdem die Gewinner des Best Workplace Awards 2020, die sich bereits im Oktober letzten Jahres über ihre Strategien zur Unterstützung ihrer Mitarbeiter im Homeoffice ausgetauscht haben. Nun berichten Christian Lang (FIS Informationssysteme und Consulting GmbH) und Oliver Eske (AXA Konzern AG) im Gespräch mit Katharina Schmitt (Personalmagazin), wie sie die Lerneffekte aus der Pandemie mittel- bis langfristig nutzen wollen.

Anregungen für die Zukunft

Aus veränderten Arbeitsweisen ergeben sich auch neue Anforderungen an das Büro als Arbeitsort. Die zunehmende Digitalisierung von Arbeitsprozessen und auch neue, hybride Arbeitsweisen erfordern entsprechende Ausstattungen und Technologien. Der kreative Austausch und die Zusammenarbeit im Team rücken in das Zentrum der Büroarbeit, während andere Aufgabenbereiche nicht mehr zwangsläufig an das Büro gebunden sind. In diesem Rahmen erörtern Trendexpertin Birgit Gebhardt und der Chefredakteur des FRAME Magazins, Robert Thiemann die Zukunft des Büros und wie dieses einem steigenden Anspruch an Identifikation und Flexibilität gerecht werden kann. Dieser Programmpunkt findet am 25. März um 15.00 Uhr live auf dem IBA Forum statt.

Mit dem abschließenden Programmpunkt um 16.00 Uhr widmet sich der IBA einem Thema, das normalerweise nicht im unmittelbaren Fokus der Büroeinrichter steht und dennoch viel über die Arbeitswelt von morgen verrät. Das von Katharina Schmitt, Redakteurin des Personalmagazins, moderierte Panel stellt die Frage „Lessons learned: Businessmode Hoodie?“ Mit ihren Gästen diskutiert sie, ob das bequeme Kleidungsstück auch nach Corona businesstauglich bleibt und welche Folgen das für Organisation, Führung und Mitarbeiterengagement haben könnte. Die Expertenrunde setzt sich zusammen aus Prof. Dr. Barbara Vinken, Ph. D., Literaturwissenschaftlerin und Buchautorin, Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer, der sich auch in seinem Buch „Erfolgsfaktor Macht im Management“ mit der Wirkung von Kleidung auseinandersetzt, sowie Thomas Wartner, der in seinem Concept Store hochwertige Business-Casual Mode für Männer und Frauen verkauft.

Die Teilnahme am Programm ist kostenlos, Interessenten können die Beiträge unter www.iba-forum.com verfolgen.

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