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Büromöbelbranche zieht Zwischenbilanz: Umsätze im ersten Halbjahr leicht gestiegen

Okt 11, 2019 08:17 CET

Büromöbelbranche zieht Zwischenbilanz: Umsätze im ersten Halbjahr leicht gestiegen

Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) meldet leichtes Umsatzplus / Starkes Wachstum im Inland / Sinkende Umsätze in den Exportmärkten

Wiesbaden, 11. Oktober 2019 – Für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2019 meldet der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V. (IBA) ein branchenweites Umsatzwachstum von 2,7 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die etwa 100 deutschen Büromöbelhersteller erzielten in den im Vergleich zum zweiten Halbjahr traditionell umsatzschwächeren ersten sechs Monaten des Jahres Umsätze von rund 1,2 Milliarden Euro. Ein größeres Plus gab es beim Personal – im Vergleich zum Vorjahrjahreszeitraum stieg die Anzahl der Beschäftigten in der Büromöbelbranche um rund vier Prozent auf 14.000 Personen an.

Sinkende Umsätze an den Exportmärkten

An den Exportmärkten kam es dagegen zu Einbrüchen. Nachdem das Exportgeschäft 2018 zuletzt signifikante Zuwächse (+ 5,9 Prozent) verzeichnen konnte, sanken die Umsätze im Auslandsgeschäft im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um 4,8 Prozent. Langfristig ging der Exportanteil wegen der abgeschwächten internationalen Nachfrage von 30,7 Prozent im Jahr 2013 auf aktuell 26,2 Prozent zurück. Ein Grund für die Zurückhaltung bei ausländischen Kunden sei die unsichere weltpolitische Lage. Demgegenüber verzeichnen die Büromöbelhersteller im Inland eine anhaltend starke Nachfrage. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 stiegen die Umsätze hier um 5,7 Prozent. Das zunehmende Interesse von Unternehmen, in die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren, habe sich hierbei – laut IBA – genauso als Wachstumstreiber erwiesen wie die Notwendigkeit, die Arbeitsplätze an neue Arbeitsformen anzupassen.

Steigender Anteil der Bürobeschäftigten befeuert Inlandswachstum

Dass bei der Arbeitsplatzgestaltung häufig noch Optimierungsbedarf besteht, hatte unter anderem eine aktuelle Befragung gezeigt, die der IBA im März 2019 unter über 1.000 Bürobeschäftigten in Zusammenarbeit mit forsa durchführte. Hier zeigte sich, dass sich 32 Prozent der Mitarbeiter mehr Kommunikationszonen in den Räumlichkeiten wünschen. Gleichzeitig fühlen sich 35 Prozent durch einen zu hohen Geräuschpegel gestört. Das ideale Arbeitsumfeld sei dagegen modern, geräuscharm und hell. „Fast 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland verbringen mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit im Büro, Tendenz steigend. Eine optimale Gestaltung der Büroräume, die flexible Arbeitsabläufe unterstützt und eine Wohlfühlatmosphäre schafft, ist daher einer der wichtigsten Faktoren für die Produktivität und die Arbeitgeberattraktivität. Immer mehr Unternehmen haben das erkannt und passen ihre Bürokonzepte den sich wandelnden Bedürfnissen der Mitarbeiter an“, erklärt Hendrik Hund, Vorsitzender des IBA. „Unsere Mitglieder profitieren von diesen Anpassungswünschen und reagieren darauf mit Produktlösungen, die die Gesundheit der Mitarbeiter und die projektbezogene Arbeit im Team fördern.“

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Barbara Schwaibold

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