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Fünf gute Gründe für hybrides Arbeiten, das Arbeitsmodell der Zukunft

Hybrides Arbeiten

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IBA Redaktionsteam IBA Redaktionsteam ·
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Die Transformation der Arbeitswelt ist in vollem Gang. Hybrides Arbeiten hat sich vielerorts etabliert. Eine gute Entscheidung, denn gleich fünf gute Gründe sprechen für diese Arbeitsform.

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Der Begriff Hybride Arbeit meint die Kombination von Präsenzarbeit im klassischen Büro mit mobiler Arbeit, die im Homeoffice, aber auch an anderen bevorzugten Orten stattfinden kann, einschließlich der damit in der Regel stattfindenden rein digitalen oder hybriden Formen der Kommunikation und Kollaboration.

1. Hybrides Arbeiten verbindet die Vorteile von Büroarbeit und Homeoffice

Wie der „2021 Work Trend Index“ von Microsoft zeigt, gaben im Jahr 2021 fast drei Viertel der über 30.000 weltweit befragten Personen an, auch nach der Pandemie mobil arbeiten zu wollen. Gleichzeitig war die Sehnsucht nach der Rückkehr ins Büro groß: 67 Prozent vermissten das gemeinschaftliche Arbeiten. Das Arbeitsmodell, das beide Bedürfnisse perfekt verbindet, ist Hybrides Arbeiten. Diese Arbeitsform kombiniert den kollegialen Austausch im Büro mit der Flexibilität im Homeoffice. Sie stellt eine attraktive Arbeitsform dar, die das Beste aus beiden Welten vereint: soziale Kontakte und Face-to-face-Zusammenarbeit auf der einen Seite, Flexibilität und Freiraum auf der anderen Seite.

2. Hybrides Arbeiten führt zu Flexibilität und Selbstbestimmung 

Laut einer im Herbst 2021 durchgeführten Umfrage unter 1.780 berufstätigen LinkedIn-Mitgliedern in Deutschland, dem LinkedIn-Berufstätigen-Stimmungsindex, können sich nur wenige Mitarbeiter vorstellen, zukünftig ausschließlich vor Ort im Unternehmen zu arbeiten, wie es früher die Regel war. Stattdessen wünschen sich die Beschäftigten mehr Flexibilität und Selbstbestimmung über die eigenen Arbeitszeiten und den Arbeitsort. Hierzu kann Hybrides Arbeiten beitragen.

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3. Hybrides Arbeiten stärkt die Arbeitgeberattraktivität und die Mitarbeiterzufriedenheit

Um als Unternehmen beim Werben um die besten Talente attraktiv zu sein, muss Arbeit flexibel gestaltet werden und sich den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter anpassen. Beschäftigte wollen selbst entscheiden können, wann und an welchem Ort sie arbeiten, um die gewünschten Arbeitsergebnisse zu erzielen. Das bestätigen die Ergebnisse der „Hybrid HR“-Studie. Räumliche und zeitliche Flexibilität sind somit neben der Unternehmenskultur und der Work-Life-Balance wichtige Faktoren für die Attraktivität eines Unternehmens. Im Wettbewerb um kluge Köpfe ziehen Bewerber diejenigen Unternehmen in die engere Wahl, die sich modernen Arbeitsmethoden gegenüber öffnen und bereit sind, mit ihren Mitarbeitern über räumliche Distanzen hinweg auch in neuen Arbeitsformen zusammenzuarbeiten.

4. Hybrides Arbeiten fördert die Produktivität

Eine Studie des Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) stellte im Sommer 2020 fest, dass der Wechsel zwischen verschiedenen (Arbeits-)Plätzen zu positiven Arbeitsergebnissen führt. Was in den Anfangswochen der Corona-Pandemie hauptsächlich auf große Motivation und Engagement der Beschäftigten zurückzuführen war, könnte langfristig von einem ganz anderen Effekt profitieren. Laut Birgit Gebhardt, der Autorin der New Work Order-Studien, können unterschiedliche Umgebungen Menschen in verschiedene „Arbeitsmodi“ versetzen – in die  jeweils passende Stimmung für jede Tätigkeit.

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5. Die technologische Basis ist bereits gelegt

Die Corona-Pandemie hat zur Transformation der Arbeitswelt geführt. Die notwendige Technik für mobiles Arbeiten gehört mittlerweile vielerorts zum Standard, der digitale Fortschritt hat Einzug gehalten. Die Zahl der Personen, die gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, hat sich um mehr als das Doppelte erhöht. Die Pandemie hat Technik und Digitalisierung in die Unternehmen gebracht und damit neuen Formen der Zusammenarbeit den Weg geebnet. Eine Ausgangsposition, für die Hybrides Arbeiten geradezu prädestiniert ist.